Belgische Waffeln – glutenfrei und fructosearm

belgische Waffeln

Waffeln sind einfach super! Besonders dann, wenn es draußen kalt ist und man sie drinnen schön warm – mit einer zusätzlichen Kugel Eis – genießen kann. Ist man jedoch darauf angewiesen, dass die Waffeln glutenfrei sind und auch möglichst bei einer Fructoseintoleranz vertragen werden, ist der Spaß nicht mehr ganz so einfach. Aber auch nicht unmöglich! Hier zeige ich mein Rezept für glutenfreie und fructosearme belgische Waffeln.

Es ist Sonntag und schon bald geht es für mich wieder in eine weitere bunte und chaotische Arbeitswoche. Zeit also, noch etwas Kraft und Ruhe zu tanken und mal wieder eine meiner neueren Errungenschaft anzuschmeißen: Ein Waffeleisen für belgische Waffeln*. Dabei nutze ich das folgende Rezept. Los gehts!

Ihr braucht
für 4 Personen :

80g Butter
40g normaler Zucker
30g Traubenzucker
ein wenig Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
150g helles glutenfreies Mehl*
1 TL Backpulver
200ml Milch
50ml Wasser mit Kohlensäure

 

Arbeitszeit circa 30 Min

Waffelteig machen

Als erstes werden Butter, Salz, Vanillezucker, normaler Zucker und Traubenzucker zusammengeben. Wer mag, kann auch 70g nur von dem normalen Zucker verwenden. Ich nutze allerdings den Traubenzucker zusätzlich, um das Fructose-Glucose-Verhältnis etwas günstiger in Richtung Glucose zu verschieben. Dadurch werden die Waffeln nämlich ein wenig verträglicher.

Waffelteig schaumig schlagen

Egal wie ihr euch entschieden habt: Die Salz-Zucker-Butter-Mischung eurer Wahl wird anschließend gerührt, bis sie etwas flockig oder schaumig wird. Das klappt übrigens besser, wenn man die Butter bereits zuvor aus dem Kühlschrank herausgestellt hat. Falls ich das mal vergesse, mache ich die Butter aber auch einfach in der Mikrowelle warm und verwende sie dann direkt geschmolzen. Nach dem Schaumig-Schlagen wird dann das Eigelb (nur das Eigelb!) der beiden Eier zu der Mischung hinzugegeben. Das Eiweiß müsst ihr in einer separaten Schale sammeln und steif schlagen. Dabei ist wichtig, dass die zuvor genutzten Rühr- oder Mixstäbe vorher gründlich abgewaschen werden. Falls an denen nämlich noch Fettreste kleben, wird euch das Steifschlagen nicht gelingen.

Waffelteig Vorbereitung

Abschließend kommen noch Backpulver, Milch, Wasser und das glutenfreien Mehl, das ihr nutzen möchtet, in die Schüssel, bevor wieder alles gut verrührt wird. Eventuell müsst ihr mit dem Mehl-Wasser-Milch-Verhältnis etwas experimentieren, je nach den Eigenschaften des Mehls, das ihr verwendet. Ich nutze dieses glutenfreie Mehl* und komme damit bei dem hier angegebenen Mischverhältnis ziemlich gut zurecht. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch andere helle glutenfreie Mehle gut funktionieren werden. Als letztes kommt abschließend das zuvor im Idealfall tatsächlich steif geschlagene Eiweiß hinzu und wird untergehoben. Das heisst, dass es zwar mit dem restlichen Teig verrührt wird, dass das jedoch nicht zu kräftig geschehen sollte.

Waffeleisen

Wenn alles gut vermengt ist, geht es endlich ans eigentliche Waffelnmachen! Dazu holt ihr euer altes Waffeleisen, das euch eure Oma oder eure Eltern irgendwann zum Auszug geschenkt haben, heraus und legt los! Ich bin inzwischen umgestiegen auf ein neues Waffeleisen*, mit dem man ziemlich schnell und einfach fantastische dicke belgische Waffeln zaubern kann. Das neue Gerät* funktioniert tatsächlich sehr schnell, ist zudem pflegeleicht und muss auch nicht gefettet werden. Top! – Aber wie gesagt, natürlich gelingen die Waffeln auch mit jedem anderen Waffeleisen.

Ich stelle das Waffeleisen immer auf die höchste Stufe und lasse die Waffeln etwas länger backen, da ich es mag, wenn sie etwas krosser sind. Wie macht ihr das? Habt ihr ein anderes Rezept? Und vor allem: Womit esst ihr eure Waffeln am liebsten?

Ich bin gespannt! Bis dann,
Christian


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