Yantramatte

yantramatte„Niemals! Warum sollte man sich freiwillig auf ein Nagelbrett legen?“ So ungefähr fiel auch meine Reaktion aus, als ich das erste Mal mit der Yantramatte konfrontiert wurde. Inzwischen bin ich aber ein echter Fan geworden und gebe nun regelmäßig den Fakir. – In diesem Beitrag schildere ich euch meine ersten Erfahrungen.

Eine Yantramatte ist eine ungefähr Handtuchgroße zusammenrollbare Matte. Die eine Seite ist glatt und auf der anderen Seite befinden sich unzählige kleine Spitzen. Dies ist die Seite auf die man sich schließlich legt. — Aber warum sollte man das tun? Weil es wirklich gut tut und entspannt. Mich zumindest.

Die Yantramatte: Aller Anfang ist…

yantramatte pads

Anfangs glaubte ich auch nicht daran, dass ein so einfaches Konzept eine so große Wirkung haben kann und dabei sogar noch eine derart positive. Nachdem ich meine Anfangsskepsis überwunden und mich mit allergrößter Vorsicht das erste Mal auf die Matte gelegt hatte, war das Gefühl jedoch zunächst alles andere als gut. Es war eher fremd, pieksend, unangenehm und kratzend. Außerdem tendiere ich dazu, immer mal wieder aufzustehen, irgendwas zu suchen oder geradezurücken. Dadurch wurde das Erlebnis auch nicht unbedingt verbessert.

Nachdem ich dann allerdings etwas ruhiger geworden war und aufhörte, überall herumzuzupfen, machte sich doch sehr schnell ein merkbar gutes Gefühl breit. Eine angenehme Wärme und Entspannung, die es mir inzwischen immer wieder erleichtert, herunterzukommen oder auch kurzzeitig einzuschlafen. Die vielen Piekser, die die Akkupressurpunkte am Körper stimulieren und die Durchblutung anregen sollen, merke ich dann ziemlich schnell überhaupt nicht mehr.

Begeisterung

Ich konnte bisher tagsüber noch nie schlafen, schon gar nicht einen kurzen Erholungsschlaf für nur 30 oder 60 Minuten. Mit der Matte gelingt mir das jedoch meistens problemlos. Ich nutze sie inzwischen fast jede Woche am Wochenende und fühle mich anschließend wirklich gut erholt und habe meist auch längere Zeit danach noch ein sehr angenehmes Gefühl.

yantramatte ausgerollt

Davon, sie als Voodoo abzutun, bin ich also abgerückt und stattdessen zu einem regelmäßigen begeisterten Nutzer geworden. Meistens höre ich nebenbei noch etwas Musik über meine Kopfhörer. Anfangs hatte ich es mit Hörspielen oder Radiofeatures versucht, weil es mir wirklich schwer fällt, einfach nichts zu tun. Ich habe es dann aber wieder gelassen. Man entspannt sich doch nicht richtig oder kriegt im Beitrag etwas nicht mit. Deshalb lasse ich jetzt einfach leise ruhige Musik laufen. Meistens höre ich dann Ludovico Einaudi*, der wirklich einige schöne und unaufgeregte Stücke spielt.

Verschiedene Größen

Die Matte, die ich nutze, gibt es hier* in verschiedenen Größen. Ich würde euch empfehlen, vor dem Kauf genau darauf zu achten. Die größere Matte ist nämlich nicht nur ein Stückchen länger und deckt damit den gesamten Bereich vom Nacken bis zum Po ab, sie ist auch ein wenig breiter. Gerade das ist bei mir wichtig, da der Schulterbereich ansonsten nicht mehr komplett auf der Matte aufliegt. Dabei habe ich gar kein wahnsinnig überbreites Kreuz, sondern die Matte ist einfach nur etwas schmal geraten.

Tipp: Weiche Unterlage

Noch ein Tipp zum Schluss: Ich lege die Matte meist auf eine weiche Unterlage, in der man leicht einsinkt (z.B. Sofa oder Bett). Dadurch vermeide ich das leichte Hohlkreuz, das sich bei mir ergibt, wenn ich auf dem harten Fußboden liege. Alle Stellen des Rückens sind dann auf diese Art in Kontakt mit der Matte. Und noch etwas: Angeblich ist es besser, die Matte nicht zu oft zu nutzen, da man sich ansonsten wohl an die vielen Piekser gewöhnt und die entspannende Wirkung dadurch dann nicht mehr so schnell eintritt.

Habt ihr auch eine Yantramatte und bereits Erfahrungen damit gesammelt? Seid ihr ebenfalls begeistert? Wann, wie und wozu nutzt ihr sie?

Liebe Grüße,
Christian

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